Es
gibt ein paar wenige Momente an denen mein inneres Kind sich meldet, so wie
früher umgesehen zu werden. Damit meine ich im negativen Sinne.
Es
ist nicht immer positiv mit zu bekommen wie man gehandelt hatte.
Doch
es hilft einem sein Verhalten zu verändern um im Hier und Jetzt zu bleiben.
Früher
habe ich mich oft darin verloren und bin stecken geblieben bis ich aufwachte.
Ich
hinsah woher all das komme, warum ich so bin wie ich bin und ob es jetzt
überhaupt noch real ist.
Heute
wo ich erwachsen bin, ist es traurig und erschreckend wie ich handelte umgesehen
zu werden und doch nicht gesehen wurde.
Was
ich mir auferlegte, wie ich mir schadete um das zu bekommen was ich mir
sehnlichst wünschte.
Liebe,
Achtsamkeit und Verständnis. Hilfe.
In
den Momenten in den mein inneres Kind mein ganzes Leben wieder vereinnahmen
will kann ich mich manchmal gar nicht mehr beherrschen im Jetzigen Moment zu
bleiben.
Zu
sehen wo ich jetzt bin und wer ich bin.
Da
droht es echt mich wieder dahin zu begeben als ich so alleine war.
Echt
komisch dann wieder so klein zu sein. Mit den Gefühlen und den Reaktionen.
Jetzt
fragst du dich bestimmt was es war, was ich mir auferlegte und warum.
Ich
wollte nichts mehr essen.
Ich
aß nicht mehr.
Ich
spürte somit nichts mehr und wollte zeigen wie schlecht es mir geht.
Heute
habe ich es geschafft wieder essen zu können.
Doch
manchmal esse ich eben nicht richtig, ich erlaube es mir nicht oder ich esse
und habe ein schlechtes Gewissen.
Ich
meine ich verstoße dagegen meine eigenen Regeln als ich ein Kind war.
Hört
sich komisch an wenn ich jetzt sage, dass ich mich davor erschrecke.
Ich
erschrecke mich vor meinen eigenen Schritten.
Was
mich sauer macht ist das ich nicht stolz sein kann drauf, dass ich mir denke du
darfst da nicht stolz drauf sein.
Du
darfst nicht stolz sein so weit gekommen zu sein.
Hm.
Ich dachte damals wohl das man besser ist wenn man unterwürfig ist.
Ich
habe irgendwie Angst davor meine Wege zu sehen und einzusehen, dass ich es weit
geschafft habe.
Manchmal
will ich das gar nicht sein was ich bin.
Eher
gesagt das Kleine in mir, denn das bedeutet für die Kleine dass es nie gesehen
werden wird!
Doch
dann muss ich mit Ihr reden und sagen:
„Hey
du mein Schatz, ich bin da und ich habe dich gesehen und ich bin da für dich.
Es war einmal und wir müssen das jetzt nicht mehr machen um klar zu kommen. Es
ist traurig dass die Hoffnung sterben musste und das du nie das bekamst was du
dir wünschtest. Das all dein zugefügtes Leid nichts brachte. Hör auf damit und
tue dir gut, sie stolz auf dich ich bin stolz auf dich. Ich liebe dich und das
werde ich immer tun. Du bist mir wichtig!“
WOW
es ist ein krasser Weg, ein Gefühlskarussell bis man wieder da ist wo man hin
gehört.
Eine
Zeitreise in vollspeed!
Mehr
davon bald!
Dann
geht es darum wie mein Kind trotzig ist wenn es nicht das bekommt was es will.
Das
komische dabei ist, es hat hunger will aber nicht essen und wenn ich dann das
esse was zum Beispiel die Essstörung immer erlaubte schmeckt es Ihm nicht mehr!
Dann
würde es am liebsten alles wieder ausspucken weils Ihm reicht!
Es
will was Richtiges und nichts Magersüchtiges.
Ich
würde sagen ist doch ein gutes Zeichen!
Auch
wenn es komisch ist, dass es seine Meinung änderte J
Ich
bin aber stolz drauf nur muss ICH jetzt auch umdenken! Und zusammen mit meinem
Kind ein glückliches Leben anfangen, indem es heißt sich zu erlauben und sich
zu gönnen! Nach all dem Schaden.
AMEN
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